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Friedas Büxe

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Des Partyzürchers liebste Tante heisst Frieda. Zumindest seit sie ihre Büxe unweit des Albisriederplatzes erstmals geöffnet hat. Und es war keine Büxe der Pandora sondern (eben) eine von Frieda, sprich: Euphorie, Exzess und jede Menge Judihui inside. Das fängt schon bei der Inneneinrichtung des zweigeschossigen (über eine Treppe nach oben und an einer Bar vorbei gelangt man in ein Fumoir mit DJ-Pult) Clubs an, die aussieht, als hätten Alice im Wunderland, der Betreiber eines wohlsortierten Brockenhauses und der visuelle Leiter des Burning Man Festivals die Köpfe zusammengesteckt. Hier ist nichts düster, alles ist verspielt und damit der ultimative Kontrast zur Aussenansicht des Gebäudes, in dem sich Friedas Büxe befindet - das ist nämlich ein ziemlich nüchternes Bürogebäude. Dieser House- und Techno-Club, an den vergangenen Swiss Nightlife Awards als der beste des Landes ausgezeichnet, hat sich nie um den Aufbau eines Stammpublikums zu scheren gebraucht: Wer hier einmal getanzt hat, der will das sowieso immer wieder tun.

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